SEHR SELTENES FERNGLAS DER
KRIEGSMARINE
CARL ZEISS JENA
D.F. 7x50

MIT GLATTEN, WASSERDICHTEN OKULAREN UND VERGÜTETER
OPTIK !

mit Trockenpatronen, Bakelit-Okularschutz und Riemen!

Das D.F. 7x50 in der Form des Binoctar mit Porro I Prismensystem war das
wohl erfolgreichste Marineglas im WK I und WK II. Das Ur-Modell wurde
bereits zu Beginn des WK I hergestellt. Es wurde in verschiedenen Aus-
führungen und Spezialmodellen bis zum Ende des WK II gebaut.

Dieses D.F. 7x50 mit glatten Okularen wurde ab 1940 gebaut. Es ist die letzte
Ausführung der wasserdichten Okulare mit 19 mm Augenlinsen und aus-
wechselbaren Trockenpatronen.

Die Kenngröße ist 7x50. 7-fache Vergrößerung mit 50 mm Objektive. Die Aus-
trittspupille beträgt 7,1 mm. Die Seriennummer ist 2059005. Das Fernglas
wurde laut Kontorbuch am 14.12.1939 in einer Serie von 1000 Stück in Auftrag
gegeben.

Die linke Deckelbeschriftung ist mit dem Zeiss-Logo, dem "T" für die mit Trans-
parentbelag vergütete Optik, der Kenngröße D.F. 7x50 und der Seriennummer
2o59005 graviert. Links ist das Hoheitszeichen der Kriegsmarine eingraviert.

Der rechte Deckel trägt das "N" für die Marinestation Nordsee und eine interne
Evidenz- oder Gerätenummer.

Die Bauform der wasserdichten Okulare ab 1940 ist mit glatten Okularen und
19 mm Augenlinse.

Dieses Belegstück stammt aus der ersten Serie der letzten Ausführung der
wasserdichten Okulare. Es wurde im Dezember 1939 in Auftrag gegeben.

Zusätzlich zur besseren Seetauglichkeit hat man an den unteren Deckeln auswechselbare Trockenpatronen eingebaut. Die feuchte Luft im Inneren
wurde durch die Befüllung mit Silikagel absorbiert.

Der original Regenschutzdeckel aus Bakelit ist mit dem Trageriemen verbunden.

Die Durchsicht durch das Fernglas.

Breite = 19,5 cm, Höhe = 18 cm, Gewicht = 1080 g.