SAMMLERHIGHLIGHT!
BINOKULARES BEOBACHUNGS FERNROHR
DER KRIEGSMARINE IM WK II
OPTISCHE PRÄZISIONS-WERKE GMBH
WARSCHAU - eug
10x80 80°

MIT BELEUCHTBARER STRICHPLATTE!

Vollständiges Set - Doppelfernrohr mit Wiege, Transportkiste und
original Stativ!

Ein sehr seltenes Sammlerhighlight ist dieses Doppelfernrohr 10x80 mit 80°
Schrägeinblick. In Sammlerkreisen gilt es als das beste Stativfernglas im
WK II. Es wurde vor dem Beginn des WK II von der Firma Zeiss konstruiert.
Ab 1941 wurde es im Zweigwerk Optische Präzisions-Werke GmbH Warschau
in Polen mit dem Fertigungscode "eug" hergestellt.

Vor der Besetzung Polens durch die deutsche Wehrmacht in 1939 bestand die
polnische Optikfirma unter dem Namen PZO (Polskie Zaklady Optyczne). Im
Oktober 1939 wurde die Fabrik von der Firma Zeiss okkupiert und in Optische
Präzisions-Werke GMBH Warschau umbenannt.

Das Beobachtungsfernrohr wurde bei der Kriegsmarine zur Fliegerabwehr
eingesetzt. Es besticht durch seine hervorragende optische Leistung.

Das Prismensystem besteht aus einem Dachkantprisma nach Amici und ist
aus einem Stück gefertigt. Durch die große Aus trittspupille von 8 mm hat
es eine ausgezeichnete Sehleistung bei Dämmerung und in der Nacht.

Die Kenngröße ist 10x80. 10-fache Vergrößerung mit 80 mm Objektive. Die
Okularkonstruktion besteht aus einem sechs linsigen Erfle-Weitwinkel-
okular mit einem riesigen Sehfeld von 122m/1000m. Die Optik ist vergütet.

Auf der Vorderseite der Transportkiste befindet sich das Typenschild mit der
Modellbezeichnung, einer Inventarnummer und die Seriennummer.

Im Deckel-Inneren der Transportkiste ist der Fertigungscode "blc" für Zeiss
eingebrannt. Darüber befindet sich ein blauer Tintenstempel mit dem
Hoheitszeichen der Kriegsmarine.

Am rechten Prismendeckel ist die codierte Gravur vom Hersteller "eug", das
Hoheitszeichen der Kriegsmarine und die Seriennummer. Die Seriennummer
ist 61630. Die Herstellung ist auf 1941/42 zu datieren.

Das "T" steht für die mit dem Transparentbelag beschichtete Optik.

Ein aufsteckbares Suchervisier dient dem leichteren Auffinden der Ziele. Es ist
mit blc codiert.

Der Handgriff zum Einstellen der Höhenposition mit Gradein teilung. Gegen-
über befindet sich ein zweiter Handgriff zum horizontalen
Schwenken.

Die riesigen Okulare haben 55 mm im Durchmesser. Die Okularlinsen messen
31 mm. Die aufgesetzten Gummiaugenmuscheln mit Seitenlichtblende sind zur
exakten Anpassung an die Augen zum Drehen.

Das Rad zur Einstellung des Augenabstandes.

Das Fenster für die Strichplattenbeleuchtung.

Sehr selten ist das zugehörige original Holzstativ in besonderer Ausführung.
Es ist an den drei Stativarmen beidseitig mit geschraubten Messingplatten
verstärkt und wiegt 9,80 kg! Es ist 1,00 m lang und läßt sich auf 1,63 m
ausziehen.

Am Typenschild befindet sich das Hoheitszeichen der Kriegsmarine ohne
Herstellerangaben.

Der Stativkopf ist an zwei Stellen mittels Rändelrad zum vertikalen Justieren.
Zur Kontrolle der Einstellung dient eine Wasserwaagelibelle an der Rückseite.
Der Stativdorn hat 13 mm im Durchmesser.

Die rechte Durchsicht mit kreisförmiger Strichplatte. In der Mitte mit einem
kleinen Fadenkreuz.

Die linke Durchsicht.

Länge = 36 cm, Breite = 29 cm, Gewicht = 9,30 kg. Das Fernglas mit Kiste wiegt
20,70 kg. Das ganze Set hat ein stolzes Gewicht von 30,35 kg!

.

.

.

.

.

.