SEHR FRÜHES
UNCODIERTES DIENSTGLAS WK II
E.LEITZ WETZLAR
10x50 - 1937

mit Riemen, gestempeltem Okularschutz
und Anknöpflasche!

Ernst Leitz übernahm 1864 das von Carl Kellner im Jahre
1849 gegründete optische Institut in Wetzlar.
Zu Weltruhm gelangte Leitz vor allem durch die Her-
stellung von Kameras und Mikroskope.
 

Ab 1907 begann man mit der Produktion von Ferngläser.
Die Firma Leitz war ein wichtiger Lieferant von Militär-
optiken im I. und II. Weltkrieg.

Im WK II fertigte Leitz neben anderen Optiken Dienst-
gläser für die Wehrmacht. Ab November 1940 wurden
Dienstgläser mit der Codierung "beh" versehen.

Die Kenngröße ist 10x50.
10-fache Vergrößerung mit 50 mm Objektive.

Die Seriennummer ist 211486. Herstellung 1936/37.

H/6400 steht für die verbaute Einheitsstrichplatte.
Das M weist auf die Schrauben mit metrischem
Gewinde hin.

Breite = 20 cm, Höhe =17 cm, Gewicht = 1200 g.

Die verbaute Einheitsstrichplatte vom WK II.

Der WaA-Abnahmestempel ist eine Prüfungsbestätig-
ung der Wehrmacht an den Hersteller und bestätigt
die eingehaltenen Qualitätsauflagen.

Die WaA-Abnahme wurde bereits vor der Wehrmacht
in der Reichswehr verwendet.
Der Stempel lautet auf die WaA-Abnahme 112.