FALTFERNGLAS, OPERNGLAS
BUSCH WINETT
D.R.P.

mit original Ledertasche

1845 übernahm Emil Busch die Firma seines 
Onkels Eduard Duncker mit 67 Mitarbeitern.

Der Firmensitz war in Rathenow.

Die Firma erzeugte hochwertige optische Geräte
aller Art wie Ferngläser, Fernrohre und
Brillengläser
.

Für dieses Faltfernglas meldete Busch 1909 den
Gebrauchsmusterschutz an (D.R.P.).

Hier dürfte es sich um die Seriennummer handeln.

Dieses Fernglas ist stufenweise vom
Gebrauchzustand bis zum Transportzustand
zusammen faltbar.

Die Okulare werden eingeschoben.

Nun kann man die beiden Okulartuben in
den Fernglasrahmen einschwenken.

So sieht es zusammengefaltet in der
Transportstellung aus!

Faltferngläser waren wegen ihrer kompakten
Transportgröße und dem geringen
Gewicht sehr beliebt.

Sie wurden in ähnlicher Bauform von
verschiedenen Optikfirmen nachgebaut.
(Zum Beispiel das Zeiss Stenor).

Es ist in Gebrauchsstellung 5,5 cm hoch
und 9 cm breit.
Zusammengefaltet mißt es 6,5 x 3,5 cm.
Das Gewicht samt Tasche ist 100 g.

Das Fernglas in der Ledertasche ist kleiner
als eine Packung Zigaretten.
Es passt mühelos in jede Hemdtasche.